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 Betreff des Beitrags: 14. Kranichmond oder bis zum bitteren Ende (Teil VII)
BeitragVerfasst: Di 25. Jan 2005, 16:57 
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Sebigboss
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Registriert: Mo 13. Okt 2003, 09:32
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Erik:
Oh all Ihr Scheinheiligen, der einzig vernünftige hier scheint wohl der elf zu sein. Ganieda und Garantor schweigen sich aus und meckern erst dann wenn alles gesagt und getan ist. Eure Gier und erst recht bei euch Ordolax springt euch regelrecht aus den Augen. Ihr benutzt die Gruppe doch nur um an die schätze die evtl. zu kommen. Wie könnte ich euch mit ruhigem gewissen den rücken kehren ohne damit rechnen zu müssen, dass ihr mich beseitigen wollt. Lieber sehe ich euch in die Augen wenn ihr zu stecht. Doch den Mut Wahrheit zu tun und handeln habt ihr wohl nicht.

Meine Taten der gruppe gegenüber waren schon groß genug. Ohne euch alle näher zu kennen, half ich in Ilmentahl eure Körper in jener schichsalhaften Nacht, in der leider euer Gefährte Lariel verstarb, zu kühlen. So auch eure Ordolax. Ich habe euch also gar nichts zu beweisen und zu zeigen. Die von euch in jenem Traum gesagt Worte gegen eure Gefährten, waren auch nicht gerade voll ruhm und glanz.

Also ich habe hier eigentlich gar nichts zu entschuldigen. Trotz eueres Grolls würde ich mich freuen wenn wir miteinander das böse bekämpften und die Schätze die sowieso nur materiellen wert haben vergessen könnt.

Doch dazu seid Ihr Zwerg ja leider nicht in der lage. Auch ihr seanky und Cosan sprecht nur von schätzen. Den einzigen schatz den ich hier sehe, ist das böse zu vernichten um das leben zu erhalten. Darum sage ich nochmals Ihr Scheinheiligen.

Ich biete euch nun zum letzten mal meinen Dolch Ordolax. Und ihr Seanky lasst eure Hände bei euch, sonst seid ihr schneller des todes wie ihr schwarz geworden seid. Entweder Ihr akzeptiert meine entschuldigung oder ihr nehmt meinen Dolchund stecht zu.

Ordolax:
Wie schon einmal gesagt, mein großmäuliger Feind! Sprecht nicht für anndere die Ihr nicht kennt.

Was maßt Ihr Euch an, über meine Gier zu reden ohne mich zu kennen oder irgend einen Beweis zu haben. Lediglich mein Ego kann in diesem Punkt als Maßstab dienen, aber Eures ist weit größer! Sprecht als nur für Euch selbst und behaltet Eure närrischen Spekulationen für Euch!

Das Ihr die Gruppe beleidigt, zeigt wieder einmal Euer wahres Wesen.

Vielmehr seid Ihr der Scheinheilige, da Ihr immer wieder großspurig daherredet, von Frieden und Taten, aber selbst nach jedem Mal, wo Ihr einem die Hand reicht, diejenigen umgehend beleidigt, die diese ergreifen sollen!

Ich verstehe daß Ihr auf einer nicht vorhandenen Gier herumreiten müßt, denn mehr Argumente habt Ihr ja nicht und schließlich tragt Ihr an dem Zwist die Schuld. Ich muß also gar nichts, außer Euch ignorieren oder irgendwann bestrafen .... obwohl das sinnlos ist, da Ihr offensichtlich zu dumm seid um meine vorhin gesagten Worte zu begreifen; will sagen ... Ihr lernt ja nicht dazu!

Was in unseren Träumen abging, geht Euch gar nix an und Ihr habt wiederum keine Ahnung wovon Ihr sprecht! Aber mittlerweile bin ich das ja von Euch gewohnt.

Ich würde momentan sehr gerne den Dolch benutzen, allerdings wäre ich dann nicht viel besser als Ihr selbst, von daher denkt über meinen alten Vorschlag nach. Denn offensichtlich habt Ihr keines meiner zuvor gesagten Worte richtig verstanden sonst würdet Ihr Eurer kindisches Verhalten begreifen. Aber vielleicht erwarte ich auch zuviel von Euch!“

Nach dieser ernsthaften Auseinandersetzung hat Erik sein Schwert gezogen und Seanky an den Hals gesetzt mit der unmissverständlichen Äußerung, dass dieser ihm sofort seinen Dolch zurück gibt.
Seanky weigerte sich, darauf hin droht Erik in zu erschlagen.
Dies wiederum lässt Ordolax seine Waffe ziehen und er droht nun Erik zu erschlagen, wenn er Seanky etwas tun sollte und er sein Schwert nicht auf der Stelle beiseite legt. Dann fängt Ordolax an herabzuzählen:
3, 2, 1...
In diesem Moment wirft Seanky Eriks Dolch in die Ecke, so dass uns noch Schlimmeres erspart bleibt.

Immerhin kann man sich letztlich darauf einigen, ein Duell zwischen Ordolax und Erik solange hinauszuzögern, bis wir aus dieser verfluchten Zitadelle heraus sind.
Ich persönlich bin nach wie vor der Meinung, dass es dieses furchtbare Geheul und Gejammer ist, dass an unseren Nerven so zehrt und uns gegeneinander aufbringt. Schließlich befinden wir uns seit Tagen in einer permanenten Stresssituation und selbst meine Nerven sind zum zerreisen angespannt.

Dann geht es weiter durch dieses magische Tor.
Dahinter befindet sich ein Gang, welchem wir folgen, bis wir an eine Weggabelung stoßen.
Garanthor und Cosan biegen nach rechts, Seanky und ich nach links ab.
Die anderen sollen in Gang warten, dessen Kopfende von einem ungeheuer wertvollen Vorhang verschlossen wird. Aber wir dürfen jetzt in keinen Hinterhalt geraten, deshalb erst mal die Seitengänge inspizieren.

Seanky und ich gehen also weiter, schon nach 2-3 Schritten teilt sich der Gang wieder nach links und rechts ab. Seanky und ich gehen nach rechts, den Bogen habe ich Schussbereit in der Hand.
Wir stoßen auf eine kleine Kammer, welche mit uralten vermoderten Kisten und Fässern voll steht, als wir Ganieda laut aufschreien hören und Waffengeklirr zu hören ist.
Sofort eilen wir zurück und sehen Erik und Ordolax mit ihren Spiegelbildern kämpfen.
Der teure Vorhang ist aufgezogen, hinter welchem sich ein scheinbar magischer Spiegel verborgen haben muss, welchen Erik jedoch schon eingeschlagen hat, so dass nur noch dessen Scherben verstreut auf dem Boden liegen.
Die Spiegelbilder scheinen besser als die Originale kämpfen zu können, denn ich nehme in diesen wenigen Sekunden war, wie Ordolax von seinem Spiegelbild schwer getroffen wird und auch Erik ist getroffen und blutet aus mehreren Wunden.
Ich zögere keine Sekunde hebe meinen Bogen und schieße trotz des Risikos einen meiner Gefährten zu treffen auf Ordolax’ Spiegelbild.
Volltreffer!
Mein Schuss trifft diesen direkt in die Schulter und trennt den ganzen Arm ab. Ein lächeln gleitet über mein Gesicht. So gut hatte ich schon lange nicht mehr getroffen und jetzt dieser Blattschuss, gerade im rechten Augenblick!

Dennoch kämpft diese verfluchte Erscheinung mit einer Hand weiter und trifft Ordolax erneut, so dass mit einem stöhnen nach hinten umkippt und bewusstlos liegen bleibt.
Verdammt das sieht nicht gut aus. Ein weiterer Schuss von mir, lässt das Spiegelbild wanken, aber immer noch nicht fallen.
Erik hat mit Garanthors Hilfe sein eigenes Double besiegt und nun gelingt es diesen beiden, auch das Spiegelbild von Ordolax zu erschlagen.
Beide Spiegelbilder fangen an zu schäumen und lösen sich auf. Schwarze Magie!
Dieses ganze verdammte Gemäuer scheint von schwarzer Magie durchdrungen zu sein.
Seanky und Ganieda haben Ordolax nach hinten gezogen und Ganieda flösst ihm nun meinen teuren Heiltrank ein. Ich kann versichern, dass es keine Sekunde zu früh war und mein Freund Ordolax um Haaresbreite zu den Hallen seiner Väter eingegangen wäre.
Mit geschickten Händen zieht Ganieda dem Zwerg das Kettenhemd aus und schaut sich den verletzten Arm an. Dieser ist grün und blau und sieht völlig zerschmettert und verdreht aus. Auch ohne größeres medizinisches Verständnis kann man sehen, dass es sehr fragwürdig ist, ob Ordolax diesen Arm jemals wieder richtig gebrauchen kann.
Ich jedoch sage: Hauptsache er lebt!!!

Nachdem wir uns um Ordolax bemüht haben, schauen wir uns das große Portal an, welches hinter dem Vorhang und dem zerbrochenen Spiegel liegt.
Der Vorhang will sich wie von Geisterhand gezogen wieder schließen, aber da stürzt auch schon Garanthor vor und zerreißt ihn.
„Sicher ist sicher“, sagt Garanthor.
Wir schauen uns kurz noch die anderen Gänge und Räume an, um in keinen Hinterhalt zu geraten, aber da ist nichts. Seanky und ich finden jedoch 8 goldene Ringe und etwas Gold.
Dann gehen wir zurück zu dem großen Portal.
Eines steht außer Frage: Was so aufwendig und gut geschützt ist, muss überaus kostbar sein!
Mit Muskelkraft lässt sich das riesige 3 m hohe Portal nicht bewegen.
Schließlich ist es Cosan, welcher mit dem Zauberbuch in der Hand anfängt unheimliche und fremdklingende Beschwörungsformeln zu murmeln. Sein Blick ist starr auf das Buch gerichtet und seine Hände fliegen über die Seiten des Buches, als würde er diese gar nicht berühren.
So habe ich ihn niemals vorher erlebt. Er jagt mir geradezu Angst ein.
Dieser Blick! messerscharf und durchdringend bis ins Mark.

Gebannt schauen alle auf unseren Weisen und seine unheimlich wirkende Beschwörung, die Minuten verinnen wie Stunden, aber schließlich schwingt das schwere Portal auf.
Ungläubig schauen wir in einen Raum, welcher mit sagenumwobenen Schätzen gefüllt ist und in dessen Mitte ein gewaltiger Sarkophag ruht. Die Wände sind mit kostbaren Teppichen behängt und scheinen eine Geschichte zu erzählen.
Vorsichtig treten wir ein, da wir eine Falle wittern, aber nichts passiert. Lediglich Cosan verharrt weiter unbeweglich vor dem Portal und flüstert weiter seine Beschwörungen, aber dem schenkt nun keiner von uns mehr Beachtung.
Selbst Ordolax, welcher sich kaum auf den Beinen halten kann, kommt herangehumpelt und füllt seinen Sack mit kostbaren Edelsteinen und Schmuck, sein Blick ist dabei seltsam entrückt.

Auf den Wandbehängen kann ich den Zauberer aus unseren Träumen erkennen, mit seinem Schnabelstock und breitkrempigen Hut. Man sieht wie er zu den Menschen einer Stadt kommt und Gutes wirkt.
Für mich besteht kein Zweifel daran, dass die Mächte der Finsternis und des Chaos diesen Zauberer des Lichtes hier gefangen halten.
Erik und Garanthor sind schon am dem Sarkophag und versuchen die schwere Platte herunterzuschieben und rufen mich und Seanky zu Hilfe.
Schließlich gelingt es uns mit einem gewaltigen Kraftakt die Platte herunterzuschieben.
Und tatsächlich hier liegt der uns allen bekannte Zauberer, scheinbar als würde er schlafen. Wir schauen alle noch gespannt auf ihn, als scheinbar eine eisige Klaue nach meinem Herzen zu greifen scheint und meine Lebenskraft entreißt. Scheinbar geht es auch den anderen so, denn ihre Gesichter sind auch schmerzverzerrt.
Mir schwindelt und ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, vermutlich noch so eine Teufelei, um uns zu vernichten. Schnell heben wir den Zauberer aus seinem Grab und schaffen ihn aus dieser Kammer, aber die eisige Hand will nicht von unseren Herzen weichen und beraubt uns weiter unserer Lebenskraft.
Da erwacht der Zauberer und springt auf.
„So seht ihr also aus“, sind seine ersten Worte und er schaut uns mit einem breiten Lächeln an.
Dann: „Endlich frei“!
Und er geht wortlos zurück in die Grabkammer und schaut sich lachend um.
Wie gelähmt bleiben wir alle an Ort und Stelle stehen und keiner sagt ein Wort. Eine nicht zu beschreibende Spannung liegt auf uns.
Dann schnippt der Zauberer plötzlich mit den Fingern und sagt: Dies braucht ihr nicht mehr“! und plötzlich sind all die Schätze weg und die Grabkammer ist kalt und leer.
Zum erstenmal kommen mir Zweifel, ob es richtig war die Grabkammer zu betreten.
In diesem Moment erschallt der grausamer Schrei einer Frau in Todesangst. aus dem Gang, aus welchem wir gekommen sind Kein Zweifel ,es handelt sich um Ganieda und als wir uns umschauen, ist sie nicht mehr unter uns.
Immer noch stehen wir wie versteinert da und können uns nicht bewegen.
Einen Augenblick später kommt eine grünliche, schleimige menschenähnliche Gestalt um die Ecke. Sie sieht aus wie zu leben erwachter ekelerregender grüner Schleim, wie jener welchen wir im Obergeschoss in den Amphoren gefunden haben und der verschwunden ist.
Dann geht der Zauberer einfach davon und der grüne Schleim folgt ihm, dabei nimmt er Cosan wie nebenbei das Buch aus den Händen und biegt um die Ecke des Ganges und verschwindet aus unserem Blickfeld.
Endlich kommt wieder Leben in uns.
„Wie..., was war das jetzt..., ich kann’s nicht glauben...usw.“, ist das erste was uns über die Lippen kommt, dann laufen wir alle los, dem Zauberer hinterher und finden auf dem Gang den ausgedörrten und toten Körper von Ganieda.
Der Schleim hat sie einfach ausgesaugt. Fassungslos sinke ich auf die Knie. Während die anderen schon an mir vorbei laufen. Nun ist auch dem letzten von uns klar geworden, dass wir betrogen worden sind, dass wir etwas unsagbar Böses, eine Abnormität des Grauens erweckt und frei gelassen haben.
Nach einem Augenblick des Innehaltens an Ganiedas Leichnam folge ich den anderen nach draußen und kann gerade noch sehen, wie sich die letzten Knochen der Skelettkrieger zu einer gewaltigen Flugechse zusammensetzen auf welcher der Zauberer aufsteigt und mit einem höhnischen Lachen davon fliegt.

Noch völlig konfus von dem Geschehenen stehen wir da und schauen dem Bösen, was wir befreit haben hinterher ,bis es am Horizont verschwindet!
Verzweiflung will sich in mir ausbreiten, aber dann denke ich:
Feanor, verzweifle niemals. Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub, und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel und der Pracht der Wälder. Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt, und genauso verläuft das Leben!

[Hier enden vorerst die Abenteuer von Feanor und seinen Freunden!]


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BeitragVerfasst: Fr 3. Aug 2007, 14:14 
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Master of Disaster
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Ich les es immer wieder gern. :-) Wir sollten ein Buch draus machen. :-D


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BeitragVerfasst: Di 7. Aug 2007, 19:09 
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Sebigboss
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Tja, vielleicht sollte mal wieder ein Tagebuch geführt werden.
Sagen wir, ab Stollis' Abenteuer.
Wer opfert sich?
Freiwillige vor!

_________________
Miau!!!
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BeitragVerfasst: Do 30. Aug 2007, 14:30 
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Master of Disaster
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:-) Wäre doch mal was tolles. Ich bin allerdings kein guter Geschichtenerzähler bei mir füllt so eine Geschichte dann nicht einmal eine Halbe DinA4 Seite.


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